Öffnungszeiten:
April - September
Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung.
Sonderöffnungen werden
in der örtlichen Presse veröffentlicht


2007: Artikel im "Schöner Bauen & Wohnen"

2013: Artikel auf Forstpraxis.de

2014: Artikel in der Celleschen Zeitung

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Herzlich willkommen in Becklingen


Im Zuge der Dorferneuerung konnte mit dem Amt für den ländlichen Raum und der Stadt Bergen und der Gründung des Fördervereins das geplante Vorhaben "Waldarbeit-Museum" verwirklicht werden.
Der Förderverein Waldarbeit-Museum Becklinger Holz wurde am 20.Januar 2006 gegründet. Das Museumsgebäude befindet sich in der Dorfmitte Becklingens auf dem mit alten Eichen bestückten Hof von Henry Oehus, Becklingen Nr. 7. Die Eröffnung erfolgte im Frühsommer 2007.



Ca. 45% des Landkreises Celle sind bewaldet. In direkter Nachbarschaft zum geschichtsträchtigen Waldgebiet "Becklinger Holz" bietet sich die Ortschaft Becklingen als Heimat für die derzeit über 300 Exponate (Werkzeuge und Dokumente) natürlich an. Für den Tourismus im "Kulturraum Oberes Örtzetal" wird mit dieser kulturhistorischen Sammlung ein weiterer Blickpunkt geschaffen.

 

Durch den technischen Fortschritt in den letzten vierzig Jahren wurde die vorher starke körperliche Belastung bei den in der Forstwirtschaft beschäfitgten Arbeitern deutlich reduziert. Schnell gerieten dadurch aber die reinen forstwirtschaftlichen Handwerkszeuge und der Umgang mit diesen in Vergessenheit. Unter demThema "Waldarbeit gestern - heute" werden die Bereiche der Waldarbeit - Säen, Pflanzen, Pflegen, Holzernte, Vermessung Forst-, Wald- und Naturschutz - durch Texte und Fotos verständlich aufbereitet. Die unterschiedlichen Samen von einheimischen Holzarten können verglichen werden. Die Baumscheibe einer fast 200 Jahre alten Eiche gibt einen Eindruck von der Wuchskraft dieser Holzart wieder. An Stammteilen im Anschnitt kann man innere und äußere Erkennungsmerkmale der einzelnen Holzarten unterscheiden. Auf die Pflege und die richtige Instandsetzung der Geräte und Werkzeuge der Waldarbeiter wird auch eingegangen, denn diese trug wesentlich zur Leistungssteigerung bei.

 

Eine Rarität im Museum ist die Sägenstanze. Durch das Tiefersetzen des Zahngrundes erhielten die abgenutzten Zähne wieder ihre vorgeschriebenen Länge. Die Säge konnte somit länger eingesetzt werden. Auf die Holzbringung und -abfuhr wird an Hand von Fotos eingegangen, eine kleine Auswahl hölzener Gebrauchsgegenstände wird präsentiert. Zur Waldnutzung gehörte früher auch die Harzgewinnung.

 

Bild links: Das Museum sammelt Objekte aus Holz- und Forstwirtschaft und zeigt damit das Leben und Arbeiten
des Berufsstandes der Waldarbeiter, des heutigen Forstwirts, als auch der Waldbauern.
Bild rechts: zeigt die Waldarbeiter Hermann Ebel (Becklingen) und Hermann Strüwe (Vor dem Holze) beim Fällen eines  Baumes mit der Schrotsäge. Das Bild entstand etwa 1938

Nicht nur für den Fachnachwuchs aus Land- und Forstwirtschaft, sondern für die gesamte Jugend und breite Öffentlichkeit soll die Entwicklung der Waldarbeit von Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Beginn der Motorisierung dargestellt und die Erinnerung an unsere manuell geprägte Vergangenheit wach gehalten werden.
Dennoch ist der junge Verein auf jegliche Unterstützung und Hilfe von interessierten und engagierten Leuten angewiesen. Die Mitgliederversammlung hat einen Jahresbeitrag von 12,00 EUR beschlossen. Helfer, Sponsoren und Spender sind immer, aber ganz besonders notwendig in dieser Anfangsphase, sehr willkommen. Der Verein wird ehrenamtlich geführt.

Eintrittspreis als Spende:
Erwachsene 1,- Euro / Kinder bis 16 Jahre und Mitglieder des Fördervereins haben freien Eintritt.

Über Ihre Mitgliedschaft, Mithilfe und / oder Spende würde sich der Verein sehr freuen!
Eine Beitrittserklärung finden sie hier zum Ausdrucken. Senden Sie diese bitte an:

Henry Oehus, Becklingen 7, 29303 Bergen
oder
Uwe Neumann, Baumschulenweg 7, 29303 Bergen
(weitere Erreichbarkeiten finden Sie bei den Kontakten)